Jemand räumt eine Spülmaschine aus.

Eine Spülmaschine ist aus einer modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Die praktischen Geräte sparen nicht nur Zeit, sondern auch Geld: Zwischen 15 und 45 Minuten Zeit und etwa 20 bis 30 Liter Wasser pro Spülgang im Durchschnitt. Umso schlimmer, wenn sie plötzlich nicht mehr richtig funktioniert und man die Spülmaschine selbst reparieren muss. Einige Probleme können jedoch durch Wartungsfehler ausgelöst werden und sind schnell und einfach selbst behoben.

Wie funktioniert eine Spülmaschine eigentlich?

  • Nach jedem Spülgang verbleibt Restwasser im sogenannten Pumpensumpf. Mit dem Start des Spülvorgangs wird dieses zunächst abgepumpt
  • Frisches Wasser läuft zu, Sensoren verhindern dabei ein Überlaufen
  • Das Wasser wird durch eine Heizspirale, bei modernen Geräten auch mittels eines Durchlauferhitzers, erwärmt
  • Eine Umwälzpumpe befördert das Wasser mitsamt Reinigungsmittel und Klarspüler wiederholt in die Sprüharme
  • Danach wird das Geschirr mit heißem Wasser klargespült und anschließend mit Wasserdampf getrocknet

Spülmaschinen Reparatur – So erkennen Sie den Fehler

Überprüfen Sie für die Spülmaschinen Reparatur zunächst, um welches Problem es sich handelt.

  • Trocknet das Geschirr nicht oder wird es nicht richtig sauber?

Dies ist fast immer auf Reinigungs- und Wartungsfehler zurückzuführen. Die Experten vom Reparaturdienst in Berlin raten Ihnen, Ihre Spülmaschine in regelmäßigen Abständen zu reinigen und zu pflegen. Damit können Sie langfristig Geld für Reparaturen sparen, da falsche Wartung und schlechte Reinigung dauerhaft zu Schäden an Ihrem Gerät führen können.

So gehen Sie vor:

  • Befreien Sie Ihre Teller vor dem Einräumen von Essensresten.
  • Essenreste, Fett und Schmutz lagern sich im Sieb ab. Entnehmen Sie es einmal pro Woche und reinigen Sie es gründlich mit etwas Spülmittel, einer Bürste und warmen Wasser.
  • Selbst wenn Sie Multifunktions-Tabs verwenden, sollten Sie sich regelmäßig vergewissern, dass sich genügend Klarspüler und Spülmaschinensalz in der Maschine befinden. Die Annahme, aufgrund der Verwendung von Multitabs müssten Salz und Klarspüler nicht nachgefüllt werden, ist falsch! Klarspüler und Salz müssen immer in der Maschine sein. Ausreichend Klarspüler sorgt für ein besseres Reinigungsergebnis, fehlendes Salz richtet dauerhaft Schäden im Inneren der Maschine an!
  • Verwenden Sie ausschließlich Spülmaschinensalz und kein Speisesalz!
  • Lassen Sie einmal im Monat ein Reinigungsprogramm ohne Geschirr und mit im Handel erhältlichen Spezialmittel durchlaufen.
  • Reinigen Sie nach dem Spülvorgang auch die Türdichtungen mit einem weichen Tuch und etwas Spülmittel.

Extra Tipp:

Achten Sie beim Nachfüllen von Salz immer darauf, dass der Salzbehälter richtig verschlossen ist! Kontrollieren Sie ebenfalls regelmäßig, ob der Deckel noch richtig schließt oder eventuell porös oder verkantet ist. Dies kann bewirken, dass Spülmittel in den Behälter gelangt und das Salz verklumpt. Verklumptes Salz in Verbindung mit Spülmittel zerstört die Entkalkungsanlage in Ihrer Maschine.

Nicht nur zu wenig Salz in der Spülmaschine ist schädlich, sondern auch zu viel. Läuft der Salzbehälter über, weil Sie zu viel Salz nachgefüllt haben, entfernen Sie das überschüssige Salz mit einem Tuch und spülen Sie mit klarem Wasser nach. Liegen die feuchten Salzkristalle eine Weile im Innenraum der Maschine, kann dies zu Schäden an der Oberfläche der Wanne führen.

Wenn das Geschirr immer noch nicht richtig sauber wird, obwohl das Sieb gesäubert und die fehlenden Mittel aufgefüllt wurden, sind möglicherweise die Sprüharme verstopft. Vor allem, wenn die Maschine schon einige Jahre alt ist, kann es vorkommen, dass diese sich mit Speiseresten zusetzen. Wenn der Wasserdurchlauf dadurch zu schwach ist, kann keine befriedigende Sauberkeit erzielt werden.

Reinigung der Sprüharme:

  • Prüfen Sie zunächst, ob die Arme über den gesamten Radius frei beweglich sind.
  • Um Zugang zum unteren Arm zu bekommen, entfernen Sie zunächst den Geschirrkorb. Er lässt sich in der Regel ganz einfach aus der Maschine heben.
  • Auch für die Entfernung des unteren Sprüharmes benötigen Sie kein Werkzeug. Er lässt sich einfach nach oben hin herausziehen, kann aber manchmal etwas fester sitzen. Sie können den Arm vorsichtig hin und her bewegen um ihn zu lockern und dann mit einem kleinen Ruck herausziehen.
  • Der obere Arm muss ein wenig nach hinten geschoben werden, damit sich die Verriegelung löst. Auch dies gelingt mit etwas Fingerspitzengefühl und ohne Werkzeug.
  • Die Düsen in den Armen sind nun frei zugänglich und können mit etwas Spülmittel, eventuell Essigreiniger und einer Zahnbürste gereinigt werden.
  • Sind die Verschmutzungen hartnäckiger, sollten Sie die Verschraubung auf der Rückseite lösen und die Arme auseinanderbauen.
  • Nach einer gewissen Einweichzeit können Sie die Verschmutzungen beseitigen, die Arme wieder zusammensetzen und einbauen.

Andere Fehler:

Bereits bei Beginn des Spülvorgangs steht Wasser in der Maschine

  • dies deutet auf eine defekte Pumpe hin – leider ein Fall für den Fachmann

Das Gerät trocknet nicht

  • versuchen Sie, mit Einzelkomponenten statt mit Multitabs zu spülen
  • funktioniert das nicht, können die Defekte in einer kaputten Heizung, Ventilen, Temperaturfühlern oder Wärmetauscher liegen. Auch in diesem Fall wenden Sie sich besser an die Experten vom Reparaturdienst Berlin.

Extra-Tipp:

Obwohl Multitabs sehr praktisch sind, ist es grundsätzlich vorzuziehen, Geschirrspüler, Klarspüler, Enthärter und Salz getrennt zu verwenden. Dies schon nicht nur die Umwelt, sondern dauerhaft auch Ihren Geldbeutel. Zudem wird das Spül- und Trocknungsergebnis meistens erheblich verbessert. Der Grund liegt in der zu schnellen und ungleichmäßigen Auflösung der Tabs. Probieren Sie es aus!