In nahezu jedem Haushalt lauern zahllose Gefahren, oftmals sogar unbemerkte. Beispielsweise kann in der Wohnung oder im Haus ein Brand ausbrechen, ohne dass sich eine tatsächliche Ursache dafür finden lässt. In den meisten Fällen geht ein Wohnungsbrand nämlich von Öfen und Herden aus. In selteneren Fällen stecken jedoch technische Defekte hinter dem Brand, beispielsweise ein Kühlschrank Defekt.

Mögliche Defekte für Brände

Auch wenn das Risiko, dass es durch einen Kühlschrank Defekt zu einem Brand kommt, so gibt es doch einige Gefahrenherde. Dazu gehören unter anderem der Wärmestau oder eine Überlastung des Kühlschranks. Wie bei allen technischen Geräten besteht aber auch bei einem Kühlschrank die Gefahr eines Kurzschlusses. Zu den weiteren Risikofaktoren gehören Gegenstände, die in den rückseitigen Bereich gefallen sind und sich dort entzünden. Das sind die Risikofaktoren im Einzelnen:

Der Wärmestau

Die Wärme, welche dem Kühlgut im Kühlschrank entzogen wurde, wird auf der Rückseite wieder an die Außenluft abgegeben. Ein Wärmestau entsteht, wenn in diesem Bereich keine ausreichende Belüftung vorhanden ist, sodass sich die Wärme staut und nicht abziehen kann.

Gegenstände, die sich entzünden können

Sofern Gegenstände, die brennbar sind, hinter den Kühlschrank fallen, können diese sich relativ leicht entzünden. Der Grund dafür liegt darin, dass der Kühlschrank permanent hohe Temperaturen abgibt, wodurch sich diese Gegenstände möglicherweise entzünden können. Selten kann es auch vorkommen, dass diese Gegenstände einen Kurzschluss als Kühlschrank Defekt auslösen können.

Der Kurzschluss

Ein Kurzschluss tritt bei einem Kühlschrank relativ häufig bei der Innenbeleuchtung auf. Auch dieser Defekt kann einen Brand in der Wohnung auslösen. Seltener treten Kurzschlüsse im hinteren Bereich des Kühlschranks auf, wenngleich auch diese durchaus möglich sind.

Wenn der Kühlschrank überlastet ist

Dieser Kühlschrank Defekt tritt nur selten und bevorzugt bei Geräten älterer Bauart auf. So kann etwa ein überlasteter Kompressor einen Brand zur Folge haben, sofern der Kühlschrank völlig vereist ist. Um diese Gefahr auszuschließen, muss der Kühlschrank regelmäßig – also mindestens zweimal pro Jahr – abgetaut werden. Genau das sollte allerdings ohnehin zur Standard-Pflege gehören.

Eine weitere Gefahr: die nachträgliche Dämmung

Ein Kühlschrank Defekt kann auch dadurch ausgelöst werden, dass der Besitzer nachträglich versucht, das Gerät zu dämmen, um es energieeffizienter zu machen. Viele Kühlschrank-Besitzer verwenden für die Dämmung ungeeignete Materialien wie Styropor. Das allerdings kann sowohl einen Wärmestau verursachen als auch als Brandbeschleuniger wirken. Denn ab einer bestimmten Temperatur wird Styropor flüssig, womit auch die nähere Umgebung direkt in Brand gesetzt wird.

Welche Bauteile sind besonders gefährdet?

Ein Kühlschrank Defekt kann auch darauf zurück gehen, dass bestimmte Bauteile zu sehr beansprucht werden. Dazu gehören neben dem Kompressor und dem Thermostat auch der Starter für den Kompressor. Diese Bauteile sind im alltäglichen Gebrauch nämlich größeren Beanspruchungen ausgesetzt. Einen Kühlschrank Defekt an diesen Bauteilen sollte der Besitzer keinesfalls selbst beheben. Zwar ist der Austausch des Thermostats relativ einfach, doch wenn der Kühlschrank Defekt auch den Kompressor betrifft, stößt der Laie sehr schnell an seine Grenzen.

Allerdings kann der Austausch des Kompressors auch so stark ins Geld gehen, dass es vielleicht sinnvoller erscheint, das ganze Gerät auszutauschen. Diese Einschätzung ist aber nur möglich, wenn der Besitzer des Kühlschranks bei einem Kühlschrank Defekt einen Profi für die Reparatur einschaltet. Dieser kann den zeitlichen Aufwand sowie den Materialeinsatz sehr viel besser einschätzen, als das bei einem Laien der Fall ist. Der Grund, warum diese Reparatur bei einem Kühlschrank Defekt so teuer kommen kann, ist im Grunde ganz einfach: Ist der Kompressor kaputt, muss nicht nur dieser ersetzt werden, sondern auch die komplette Kühlmittelfüllung.

Einfacher ist die Reparatur hingegen beim Starter des Kompressors, der ebenfalls als störanfällig gilt. Schließlich ist er großen Temperaturunterschieden und hohen Strömen ausgesetzt, was die Anfälligkeit für einen Kühlschrank Defekt erhöht. Ist der Kühlschrank aber kunden- und umweltfreundlich gebaut, lässt sich der Starter problemlos austauschen, ohne dass der Kompressor an sich davon berührt ist.

Wenn sich die Reparatur nicht mehr lohnt

Darüber hinaus gibt es natürlich sehr wohl Schäden am Kühlschrank, bei welchen sich eine Reparatur nicht mehr lohnt. Das ist etwa der Fall, wenn eine aus Aluminium bestehende Kühlfläche perforiert wurde. Das kann passieren, wenn der Besitzer des Kühlschranks beim Abtauen durch Stoßen und Kratzen auf eine ungeeignete Weise nachhilft. Zwar gibt es für diesen Fall ein spezielles Klebeverfahren, das jedoch äußerst aufwändig ist. Zudem muss der komplette Kältekreislauf in einer Fachwerkstatt daraufhin geprüft werden, ob er dich ist. Anschließend ist außerdem eine Wiederbefüllung notwendig. Eine besondere Schwierigkeit besteht in diesem Fall darin, dass die Stelle, welche geklebt werden muss, lediglich von außen zugänglich ist, während der Druck aus dem Inneren des Gerätes kommt. Zudem beanspruchen starke Temperaturwechsel sowie Feuchtigkeit die Klebung extrem stark.

Sehr viel einfacher zu reparieren ist hingegen ein Rohbruch, der beispielsweise zum Verdampfer reicht. Diese Rohre für Kühlschränke werden in den meisten Fällen aus dem Metall Kupfer hergestellt. Dieses Material lässt sich aber hervorragend löten, sodass die Reparatur in Windeseile erledigt ist und der Besitzer seinen Kühlschrank schnellstmöglich wieder in der Küche stehen hat.